SOLARSTRAHLUNG IST EINE MESSBARE GRÖßE.

Die Momentanwerte der Globalstrahlung unterliegen wetterbedingt starken Schwankungen durch Bewölkung oder auch atmosphärischer Trübung. Aufgrund des veränderlichen Einfallswinkels des Direktstrahlungsanteils ist die Globalstrahlung mittags stärker als morgens oder abends.

Aber was ist Globalstrahlung im Allgemeinen und im Besonderen für Deutschland? Unter Globalstrahlung versteht man die gesamte an der Erdoberfläche auf eine horizontale Empfangsfläche auftreffende Solarstrahlung.

In Deutschland beträgt die Jahressumme der solaren Globalstrahlung rund 900 kWh/m2. Im Süden ein bisschen mehr, im Norden etwas weniger. Mit einer durchschnittlichen Anlagengüte lässt sich der jährliche Ertrag einer Solaranlage einfach abschätzen.

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: Šúri M., Huld T.A., Dunlop E.D. Ossenbrink H.A., 2007. Potential of solar electricity generation in the European Union member states and candidate countries. Solar Energy, 81, 1295–1305, http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/

 

 

Datenbanken für Solarstrahlung

Ob für den Solarkollektor auf dem spanischen Ferienhaus oder die Photovoltaikanlage in Deutschland, Solarstrahlungsdaten sind die Grundlage für Auslegung und Ertragsberechnung. Inzwischen gibt es eine große Anzahl verfügbarer Daten, die hier in aller Kürze aufgelistet werden:

  • Europäischer Strahlungssatlas
  • Meteonorm
  • Deutscher Wetterdienst
  • Solar Studio Suite
  • Wetter aus dem All (einen völlig neuen Weg geht das von der EU geförderte S@tel-Light-Projekt)